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Berufsorientierung ZEBRA- inklusiv

Berufsorientierung ZEBRA-inklusiv auch im Schuljahr 2017/2018

Berufsorientierung mit dem Ziel die Berufswahlkompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu stärken

Oft können Schülerinnen und Schüler keinen realistischen Berufswunsch nennen, es fehlen ihnen notwendige Kenntnisse über entsprechende Anforderungen und Erwartungen, die der Betrieb an sie als zukünftige Auszubildende stellt. Hier ist es die Aufgabe der Berufsorientierung aufzuklären und den Jugendlichen Berufe und deren Besonderheiten nahe zu bringen. Das Projekt „ZEBRA-inklusiv“ konnte bereits in den letzten zwei Schuljahren die Zusammenarbeit mit den Förderschulen in den Landkreisen Oder-Spree, Märkisch-Oderland, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz und der Stadt Frankfurt (Oder) im Rahmen des Programmes „Initiative Sekundarstufe I“ (INISEK I) aufnehmen.

Das Projekt der Gemeinnützigen Gesellschaft für regionale Sozialentwicklung mbH (GGS mbH) richtet sich an Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen, um teilnehmenden Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben sich beruflich zu orientieren und so den Übergang von der Schule in die Ausbildung besser gestalten zu können. Ausgehend vom Erkennen der individuellen Stärken und deren Berücksichtigung bei der beruflichen Orientierung und der Hinwendung zu den regionalen Unternehmen trägt das Projekt dazu bei, den Anteil inklusiver beruflicher Ausbildungen besonders dieser Schülergruppe zu erhöhen.

In diesem Schuljahr (2017/2018) sind folgende Schulen an der Umsetzung des Projektes beteiligt:

  • Lessingschule in Frankfurt (Oder)
  • Clara-Zetkin-Schule in Strausberg
  • Förderschule in Seelow
  • Erich-Kästner-Schule in Fürstenwalde
  • Förderschule in Erkner
  • Albert-Schweitzer-Schule in Bad Freienwalde
  • Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule in Neuruppin
  • Schule an der Stepenitz in Perleberg
  • Förderschule in Wittstock
  • Linden-Schule Oranienburg

Projektinhalte:

Im Rahmen von Gruppenangeboten werden in den jeweiligen Klassen Berufsfelder, deren untergeordnete Ausbildungsberufe und deren Anforderungen und Zugangsvoraussetzungen erarbeitet und besprochen. Neben diesem Kennenlernen von Berufsfeldern und deren Anforderungen und Besonderheiten nimmt das Aufspüren eigener Interessen, Fähigkeiten und Stärken einen großen Stellenwert ein. Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt Anforderungen mit den eigenen Stärken und Fähigkeiten abzugleichen und daraus Konsequenzen für ihre spätere Berufswahl zu ziehen. Bei Bedarf werden mit den Schülerinnen und Schüler mögliche Alternativen zum Wunschberuf besprochen. Um die Verbindung zur realen Ausbildung- und Arbeitswelt zu schaffen, werden mit interessierten Schülerinnen und Schüler Betriebsbesichtigungen angeboten und umgesetzt.

 

Gemeinsames Ziel ist, die beteiligten Schülerinnen und Schüler für eine Ausbildung in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes fit zu machen und deren Motivation und Durchhaltevermögen zu stärken.

Diese Projektinhalte werden bis zum Sommer 2018 in den genannten Schulen durch die Aktivitäten der GGS umgesetzt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GGS mbH unterstützen Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf durch geeignete Maßnahmen und Projekte die berufliche und soziale Integration zu erreichen. Die Zentrale der Gesellschaft befindet sich in Frankfurt (Oder), weitere Standorte gibt es in Fürstenwalde und Neuruppin.

Das Vorhaben „ZEBRA-inklusiv“ wird im Rahmen des Förderprogramms „Initiative Sekundarstufe I“ (INISEK I) vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert. Die „Initiative Sekundarstufe I“ (INISEK I) unterstützt Kooperationsprojekte zwischen Oberschulen, Gesamtschulen sowie Förderschulen „Lernen“ und außerschulischen Partnern, die der Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit und der schulischen Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler dienen sollen. Ein weiteres Ziel ist der Ausbau und die Verstetigung von Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Akteuren und Einrichtungen. Das Förderprogramm ist im Sommer 2015 gestartet und richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen sieben bis zehn an Oberschulen, Gesamtschulen und Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen“.

Der Europäische Sozialfond ist Europas wichtigstes Instrument zur Förderung der Beschäftigung. Er fördert die Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt, unterstützt die Menschen beim Zugang zu besseren Arbeitsplätzen und bei der beruflichen Bildung und Qualifizierung. Im Land Brandenburg wird mit dem ESF-Förderprogrammen in der Förderperiode 2014-2020 das Ziel verfolgt, die Beschäftigungsmöglichkeiten zu verbessern und Bildung, Fachkräftesicherung und Integration in Arbeit zu fördern. Der ESF trägt so auch zur Armutsbekämpfung und zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts bei. Der ESF investiert in Menschen. Er unterstützt Unternehmen und Beschäftigte bei der Qualifizierung und Fachkräftesicherung. Der ESF fördert die Chancengleichheit und den Zugang zu Beschäftigung. Er leistet so einen Beitrag zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und zur Armutsbekämpfung.

Erreichbarkeit der Gemeinnützige Gesellschaft für regionale Sozialentwicklung mbH:

„ZEBRA-inklusiv“

 

Herr Dietrich Sander                                               Frau Nadine Gielisch

Marktplatz 4                                                              Wriezener Straße 13

15230 Frankfurt (Oder)                                            15517 Fürstenwalde

Tel. 0335- 401 35 35                                                Tel. 03361- 739 17 17

Fax. 0335- 401 56 31                                               Fax. 03361- 739 17 18

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